Konsortium

Annex 83 Österreich

Das österreichische Konsortium für diesen Antrag besteht aus vier Forschungseinrichtungen, die in zahlreiche PED-Projekte auf nationaler und internationaler Ebene involviert sind:

Austrian Institute of Technology

Als Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung hat das AIT in den vergangenen Jahren maßgeblich zur Entwicklung von Plusenergiequartieren beigetragen. Aufbauend auf einer Grundlagenstudie für das BMK zu vier Wiener Stadtquartieren ist das AIT in mehreren nationalen und europäischen Forschungsprojekten aktiv, darunter SYSPEQ sowie das EU-Smart-City-Projekt POCITYF. Die zentralen Beiträge des AIT umfassen die Analyse und Darstellung relevanter Akteure sowie ihrer Bedürfnisse und Rollen, die Konzeption und Umsetzung des Webauftritts sowie die Co-Leitung von Subtask D. Dieser Subtask fokussiert auf Demonstration, Planung und Umsetzung von Plusenergiequartieren und umfasst die Entwicklung von Use Cases, Planungs- und Implementierungsmethoden sowie gezielte Disseminationsaktivitäten. Ergänzend dazu verantwortet das AIT die Erstellung eines Fachbuchs und zahlreicher Publikationen im Themenfeld der Positive Energy Districts.

Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH

JR leitet das H2020 Projekt EXCESS und ist darüber bereits von Beginn an aktiv in die Entwicklung des Annex 83 eingebunden (eins der ersten internationalen Meetings für die Definition des Annex 83 wurde von JR in Graz gehostet). Zudem ist JR in mehrere Projekte zu Energiegemeinschaften eingebunden, welche wesentliche neue Rahmenbedingungen schaffen und einen potentiellen organisatorischen Rahmen für PEDs darstellen (z.B. H2020 COMPILE).

AEE – Institut für Nachhaltige Technologien

Auch AEE INTEC ist am H2020-Projekt EXCESS beteiligt. Weiters verfügt das Unternehmen über langjährige Erfahrung in der Energieraumplanung und der Gebäudeintegration erneuerbarer Energietechnik. AEE INTEC betreut weiters in dem nationalen Projekt „Vorzeigeregion Energie Hybrid LSC“ zwei Demonstratoren in Wien und Graz.

Universität Innsbruck

Die Universität Innsbruck hat gemeinsam mit dem Bauträger und der Stadt Innsbruck z.B. am Projekt „Campagne-Areal” in Innsbruck gearbeitet.
Diese vier österreichischen Forschungseinrichtungen wollen sich am IEA Annex 83 beteiligen, um die Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte zu disseminieren, sich stärker mit der internationalen wissenschaftlichen Community zu vernetzen und die internationalen Erfahrungen für Forschung und Praxis in Österreich besser zugänglich zu machen.

FH-Technikum

Die FH Technikum Wien ist seit vielen Jahren in der angewandten Forschung zu Plus-Energie-Quartieren und nachhaltiger Stadtentwicklung tätig. Im Kompetenzfeld Climate-Fit Buildings and Districts wurde an nationalen Forschungsprojekten (Zukunftsquartier, Zukunftsquartier 2.0, Zukunftsquartier 3 Demonstration) sowie an mehreren internationalen Projekten wie Trans-PED, Cities4PEDs, SimplyPositive, Interact und Citizens4PEDs beteiligt.  Ein wesentlicher Beitrag war die Mitentwicklung der österreichischen Deklaration „klimaneutrale Plus-Energie-Quartiere“ im Rahmen des Nachhaltigkeitslabels klimaaktiv. Darüber hinaus wirkte die FH Technikum Wien maßgeblich in der Arbeitsgruppe zur Definition von Positive Energy Districts (PED) mit und engagierte sich aktiv im internationalen Subtask A zur PED-Definition. Dadurch verbindet die FH Technikum Wien wissenschaftliche Expertise mit praxisnaher Umsetzung und leistet einen Beitrag zur nationalen und internationalen Weiterentwicklung von Positive Energy Districts.

Austrian Institute of Technology

Vienna

Kontakt: Shokufeh.Zamini@ait.ac.at

Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH

Graz

Kontakt: Andreas.Tuerk@joanneum.at

AEE – Institut für Nachhaltige Technologien

Gleisdorf

Kontakt: t.ramschak@aee.at

Universität Innsbruck

Innsbruck

Kontakt: Georgios.Dermentzis@uibk.ac.at

FH-Technikum

Wien

Kontakt: simon.schneider@technikum-wien.at